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durch  |  22-Apr-2017 00:00

Ziegner ist kein unbeschriebenes Blatt: In seiner Zeit als Spieler bei Carl Zeiss Jena war er vom DFB 2008 für fünf Spiele gesperrt worden, weil er seinen Gegenspieler Kingsley Onuegbu als „schwarze Sau“ beleidigt haben soll.

Der Verein sät also nach dem DFB-Urteil wieder Zweifel, ob Shawn Barry an diesem Samstagnachmittag im Oktober zum Opfer wurde und ob nicht vielmehr der FSV Zwickau das Opfer falscher Anschuldigungen ist.

Und man erläuterte, dass es aus juristischer Sicht kaum möglich sei, „die Nichtexistenz von etwas durch mehrere subjektive Zeugenaussagen zu widerlegen“, wenn es gegenteilige Zeugenaussagen von Frankfurter Seite gäbe.

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Rassismusvorwürfe gegen den FSV-Zwickau gab es bereits vor einem Jahr.

Damals ging es um Vorfälle während eines Regionalligaspiels beim Potsdamer Fußballverein SV Babelsberg 03.

Andererseits ist man sich beim FSV Zwickau bewusst, dass es Zuschauer im eigenen Stadion gibt, die rassistische Ressentiments pflegen.

Jörg Schade, Bereichsleiter Sport, erklärt, man sei sich im Klaren darüber, „dass sich bei unseren Heimspielen unter mehreren Tausend Besuchern auch Rassisten und Idioten befinden“.

Weil jedoch die FSV-Verantwortlichen vor Gericht die rassistischen Beleidigungen einräumten und sich bei Shawn Barry entschuldigten, sah man beim DFB von härterem Strafmaß ab.

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